Perspectieven en gevolgen van het houden van Sier- en economisch pluimvee onder kunstmatige lichtomstandigheden.
Een onderzoek van een Duitse vogelkliniek.

1 EINLEITUNG

Vögel sind sehr facettenreich. Die Farbe ihres Federkleides, ihre ökologischeNischenbesetzung, ihr Kommunikations- und Futtersuchverhalten und ihreLebensweisen variieren sehr stark durch die artspezifische Anpassung an diejeweiligen Umweltbedingungen und spiegeln sich in ihren speziellenFarbperzeptionseigenschaften wider. Im Vergleich zum Menschen verfügen sie übereine ultraviolett-zapfenbedingte, vierdimensionale Farbempfindung, über eineerhöhte spektrale Sensitivität ihrer Photorezeptoren und über ein breiteresFarbperzeptionsspektrum.

Facettenreich sind die Vögel auch hinsichtlich ihrerEigenschaft des visuellen Apparates Flackerfrequenzen um 100 Hz aufzulösen, daes auch hier je nach Vogelart unterschiedliche Flickerfusionsgrenzen gibt. Für denVogel ist von Falschfarbensehen oder Wahrnehmung eines Stroboskopeffekts dannauszugehen, wenn unter Kunstlichtbedingungen zum einen die UV-Spektren nichtemittiert werden, oder zum anderen Entladungslampen mit nominaler Netzfrequenz, d. h. in Europa mit 50 Hz Wechselstromfrequenz, betrieben werden.

Potentiell kanndiese veränderte Wahrnehmung zur Beeinträchtigung des Wohlbefindens des Vogelsführen. Bedauerlicherweise werden bis heute in der Vogelhaltung – Wirtschafts- undZiergeflügel gleichermaßen - den Anforderungen an das Kunstlicht, voll-spektral undflackerfrei zu sein, nicht Rechnung getragen. In der Gesetzgebung zur privaten wiekommerziellen Haltung von Vögeln sollten unbedingt die lichtqualitativen Aspekte,wie Lampenspektrum und Emissionscharakter umfangreicher und detaillierterberücksichtigt werden. Lediglich die österreichische Tierschutzgesetzgebung legt inihren Anforderungen an die Haltung von Vögeln grundsätzlich fest, dass fürnatürliches Tageslichtspektrum und Flackerfreiheit des Kunstlichtes Sorge getragenwerden muss.

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